Tuesday, 20 January 2009

Gedanken am Tag der Einsetzung von Barack Obama

Guten Tag!

Am Tag der Einsetzung von Barack Obama, dem 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von (Nord-)Amerika, gehen hier die Wellen hoch, und die Radio- und TV-Programme sind auf die USA gerichtet.

Das Interesse ist verständlich: Vor rund 150 Jahren wurden Zehntausende von SchottInnen von ihrem Land vertrieben, weil die reichen Landbesitzer Schafzucht betreiben wollten, was damals ein lukratives Geschäft war (heutzutage lohnt es sich kaum noch, und viele Weiden verganden, weil sie nicht bewirtschaftet werden). Schiffe voller Flüchtlinge nahmen Kurs auf die Neue Welt. Die Bande zwischen den Menschen, die auswandern mussten, und denen, die zurück geblieben waren, sind zumeist immer noch ganz eng. Zudem ist ja diese grosse Insel mit England, Wales, Schottland und (Nord-)Irland in einer "besonderen Beziehung" zu den USA, und viele junge Männer (und Frauen) leisten Kriegsdienst in Irak und Afghanistan. Deshalb ist das Interesse an den Ereignissen ennet des Grossen Teiches immens!
Ausserdem feiert Schottland heuer den 250. Geburtstag seines Nationalpoeten, Robert (Rabbie) Burns, und hat das Jahr der Heimkehr (Year of Homecoming) ausgerufen. Alle Menschen mit Schottischen Wurzeln sollen hierher kommen und mit den Zuhausegebliebenen feiern. Natürlich ist die Hoffnung gross, dass auch die Verwandten aus Amerika den Weg hierher finden werden, obschon die wirtschaftliche Lage miserabel ist.

Oban und seine Menschen bereiten sich langsam auf die BesucherInnen vor. Ein paar Häuser und Hotels sind renoviert; die Gerüste abgebaut, die seit ein paar Jahren den FussgängerInnen den Weg erschwert hatten. Die Stimmung ist allerdings bloss verhalten optimistisch, denn die tiefe Rezession macht vielen sehr zu schaffen:

Kleinbauern, crofters genannt, kämpfen mit um 100% bis 300% höheren Produktionskosten als vor gut einem Jahr! Ein Viertel aller Betriebe entlässt Angestellten, weil die Bestellungen zusammen gebrochen sind. Die wichtigste Bank, Bank of Scotland, war vor gut einem Monat in den Schlagzeilen und ist faktisch verstaatlicht; die nächstwichtige, Royal Bank of Scotland, hat £8 Milliarden verloren, und ihre Aktien brachen gestern um über 60% ein -- heute haben sie allerdings bereits um 16% aufgeholt -- letzte Nacht hätte man diese Aktien für weniger als £1 kaufen können! Faktisch ist auch diese Bank zu 70% verstaatlicht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, sozusagen Mitbesitzerin dieser grossen, uralten Banken zu sein...

Mir geht es bei allen diesen düsteren Nachrichten ganz gut. Zwar habe auch ich nicht mehr so viel Arbeit wie letzten Sommer, aber es lässt sich ganz ordentlich leben. Und ich habe mir einen kleinen, aber feinen Freundeskreis aufgebaut. Hier sind die Menschen sozialer eingestellt: man klatscht und plaudert miteinander (es wird "a wee blether" genannt) statt zu mailen oder zu telefonieren. Vieles geht ein wenig langsamer, aber trotzdem ganz gut.

Soviel für heute. Das Wetter ist grau, aber die Sonne hat es kurz nach Sonnenaufgang vor etwa einer Stunde doch durch die Wolken geschafft, so dass ich eine Minidosis ganz helles Licht genossen habe.

Allen alles Gute und bis bald!

Wednesday, 14 January 2009

Gedanken Mitte Januar

Meine Lieben Alle

Die Festtage waren voller Aktivitäten. Langsam zieht auch hier wieder Alltag ein.

Über die Weihnachtstage habe ich meiner längstjährigen Oban-Freundin unter die Arme gegriffen. MC wurde am 24.12. nach einer Hüftoperation aus dem Spital nach Hause entlassen und konnte noch kaum gehen. (Inzwischen steigt sie alleine 19 Aussenstufen hoch, nimmt den Bus ins Städtchen, macht ihre Einkäufe und fährt per Bus wieder nach Hause, dazu empfängt sie fast täglich neuen Besuch, der bei ihr übernachtet -- absolut erstaunlich, wie schnell sie sich erholt!) Ich kochte, putzte, machte Einkäufe, kochte ein schönes Festmahl am 25.12. für sie, eine weitere Freundin und mich selber. Genüsslich -- ich koche nämlich sehr gerne, wenn andere Menschen anschliessend mitgeniessen!

Am 27.12. ging ich nach einer Massage bei Yogoda in Oban wieder zu mir nach Hause und bereitete mich auf die Ankunft meiner allerältesten England-Freundin vor. MB und ich arbeiteten 1972/73 im gleichen Büro in Salfords bei Gatwick und sind immer noch in Kontakt. Sie verbrachte Silvester 2007/Neujahr 2008 bei mir in Bern, und jetzt haben wir diese noch junge Tradition hier in Oban weiter geführt.

Es war wunderbar, über diese Tage Gesellschaft zu haben, gerade und vor allem, weil die Nachbarn unten sich absolut asozial aufführten, mit stundenlangem Hundegeheule zu allen Tages- und Nachtzeiten und einem lärmigen Kommen und Gehen ebenfalls zu allen Zeiten. Es war kaum auszuhalten, und MB tat mir sehr leid, da sie anderes verdient gehabt hätte. Auch der Hund tat uns sehr leid, das arme Vieh kann ja nichts dafür, dass sie schlecht gehalten wird.

Die rücksichtslosen Nachbarn haben unser Programm ganz schön durcheinander gewirbelt, weil wir morgens jeweils voller Erschöpfung schlafen mussten, wenn die Irren unten endlich Ruhe gaben. Die schlafen vor allem tagsüber und machen Nachts oft Lärm. Tagsüber Pausen einzuschalten ist schwierig, weil ich Arbeit habe (yuppiiii!) und die Leute auch tagsüber nicht wirklich Ruhe geben. Oder dann ist in der Wohnung über mir was los, mit Umbaulärm (zum Beispiel ab 9Uhr am 1.1.09, nachdem wir um 6Uhr endlich einschlafen konnten...).
Y sont fous, les Ecossais!!!

Inzwischen ist es wieder besser, nachdem ich zum x-ten Mal Polizei, Hausverwaltung und Gemeinde eingeschaltet und auch wieder einmal das direkte Gespräch gesucht habe, was ich allerdings als ziemlich schwierig empfinde.

Doch das Lachen ist mir trotz alledem noch nicht vergangen. Ich habe so viele hilfreiche, sympathische Menschen um mich herum, dass es eine Freude ist. Und das Wissen, dass ich jederzeit ans Meer sitzen kann, oder das Tälchen hinauf an einen ganz, ganz ruhigen Ort, trägt mich durch alles hindurch.

Das wars für heute. Ich hoffe, Ihr habt alle gut wieder angefangen, habts nicht allzu streng mit der Arbeit und findet jeden Tag etwas, das Euch zum Lachen bringt.

Auf bald!

Friday, 9 January 2009

8 Monate...

Guten Tag!
Heute vor genau acht Monaten bin ich in meiner kleinen Wohnung hier in Oban eingezogen. Ich habe die erste Wintersonnwende und das erste Neujahr hier in Schottland hinter mir. Langsam kehrt wieder der "normale" Alltag ein.
Winternachmittag in Oban – Blick vom Hafenkai Richtung Süden (4.1.09, ca 14h).
Während das kontinentale Europa friert, haben wir hier ganz angenehme Temperaturen, doch fürs Wochenende ist Sturm angesagt. Wir werden sehen. Die Wettervorhersagen für diese Gegend treffen oft nicht zu, denn es hat viel zu wenig Messstellen. Erst im Aufbau begriffen ist ein System, das die Wetterdaten von Fischerbooten aufnehmen kann, die die tatsächlichen Bedingungen vor den Inseln aufzeichnen.
Während die Regierungen Milliarden in die todkranke Wirtschaft pumpen, fehlt das Geld für einfachste Infrastruktur!
Hier Fotos, die ich über die letzten Tage aufgenommen habe. Meine alte Freundin MB war hier zu Besuch aus Südengland. Per Velo unternahmen wir ein paar Ausflüge, zum Teil bei strahlendem Wetter, zum Teil wars halt bewölkt. Doch ist das Licht lange vor Sonnenaufgang, lange nach Sonnenuntergang schon intensiv: Dank der leicht abgeflachten Erdrundung strahlt die Sonne die Wolken von tief unter dem Horizont an. Das gibt ein ganz spezielles Licht und verlängert die sonst eher kurzen Tage.
Nachmittag im Hinterland von Oban (31.12.08).
Abendstimmung an der schottischen Westküste, ca 10 Autominuten südlich von Oban (2.1.09).
Am vergangenen Sonntag spielte eine Delphinfamilie in der Bucht von Oban. Mein Foto ist nicht super, aber wenn Du darauf klickst, wird es grösser:
Rückenflossen von Delphinen in der Bucht von Oban, zwischen dem Festland und der Insel Kerrera (4.1.09).
Kurz vor Sonnenaufgang - Blick aus meinem Küchenfenster (5.1.09, ca 10h30).
Ein eher unüblicker Blick vom Bahnhof von Oban zum kreisrunden McCaig's Tower,
dem Wahrzeichen von Oban (5.1.09).
Blick vom Kai über die Bucht von Oban in Richtung Südwesten auf die Inseln Kerrera und Mull (5.1.09).
Die Blumenfotos sind zwei Sträusse, die ich als Neujahrsgruss erhalten habe. Danke, MB und RAE!

Tuesday, 6 January 2009

Aufruf: GAZA - Stopp der militärischen Aggression - für die Aufhebung der Blockade

LinkAufruf zur Nationalen Kundgebung am 10.1.09, 14:30, Bern-Schützenmatte


GAZA: STOPP DER MILITÄRISCHEN AGGRESSION - FÜR DIE AUFHEBUNG DER BLOCKADE


Samstag, 10. Januar, 14.30 Uhr Bern Schützenmatte

Alle weiteren Angaben sowie pdf des Flugblatts zum Herunterladen auf http://www.nahostfrieden.ch/veranstaltungen

Bitte kommt an die Demonstration, leitet die Info an FreundInnen und Bekannte weiter.

Aktuelle Berichte ausserhalb der CH-Tagespresse finden Sie u.a. auf
- http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/ (deutsch)
- http://groups.google.com/group/newprofile?hl=en (englisch)
- http://www.freegaza.org (englisch)


Quelle: http://www.nahostfrieden.ch

Tuesday, 30 December 2008

Protestkundgebungen gegen israelische Angriffe auf Gaza

Liebe Leute

Heute schicke ich einen Aufruf weiter für Kundgebungen gegen die überaus gewalttätigen, völlig überrissenen Angriffe Israels auf die Menschen in Gaza. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Hamas tut, aber Israel schadet letztlich sich selber mit diesen Angriffen, die die seit Monaten andauernde, illegale Blockade krass verschlimmern.
Europa sollte sich auch in den A--- klemmen und endlich klar Stellung nehmen, gleich ob das jetzt der Regierung im Weissen Haus passt oder nicht.


Hier also der Aufruf:

***
Kundgebungen gegen die israelischen Angriffe in Gaza:

Basel
: Mi. 31. Dez. 15 h, Claraplatz: Protest gegen die Bombardierung des Gazastreifens

Zürich: Mittwoch, 31.Dez., 13.00 Helvetiaplatz: Protestmarsch Für einen gerechten Frieden - Schutz und Würde für die Palästinenserinnen

Bern: Fr. 2. Jan., 14.00: Kundgebung STOPPT DIE MASSAKER AM PALÄSTINENSISCHEN VOLK!

Alle weiteren Angaben auf www.nahostfrieden.ch/veranstaltungen

Aktuelle Berichte ausserhalb der CH-Tagespresse finden Sie u.a. auf

www.arendt-art.de/deutsch/palestina/ (deutscht)

http://groups.google.com/group/newprofile?hl=en

www.freegaza.org


... und noch ein Bericht, der bereits am 10. Dezember 2008 erschienen ist:
UN-Berichterstatter verurteilt israelische "Verbrechen gegen Menschlichkeit"
Richard Falk: Zivilbevölkerung in den Palästinensergebieten darf "nicht kollektiv bestraft" werden - Er fordert die Prüfung einer Klage gegen die Blockade im Gaza-Streifen.
****
Peace, Shalom, Salaam!

Thursday, 6 November 2008

Am Sonntag sinds sechs Monate...

Oban, Abenddämmerung, September 2008
Guten Tag, allerseits!
Schon fast sechs Monate, ein halbes Jahr, dass ich hier im schönen Oban lebe und arbeite. Die Zeit ist mir wie im Flug um die Ohren gesaust.
Die ersten Frostnächte liegen hinter uns, ...
... doch ist noch viel Laub an den Bäumen. Langsam verschiebt sich die Farbskala von Rot-Orange-Gelb ins Braun-Rostige, und auf den Strassen und Trottoirs liegt das dürre Laub. Aber reizvoll ist auch dieser Anblick, vor allem in den letzten fünf, sechs Tagen -- da hatten wir fast immer strahlendes Wetter, kristallklare Nächte mit sternübersätem Himmel -- wunderbar.
Gestern habe ich still und leise mit der ganzen Welt die überaus deutliche Wahl von Barack Obama in den USA gefeiert. Das gibt doch wieder ein wenig Hoffnung, dass nicht alles verloren ist, nicht wahr?
Doch sonst verläuft mein Leben zur Zeit eher apolitisch. Im Grossen Ganzen habe ich es hier viel besser als erwartet. Mein Kreis von FreundInnen, Bekannten und NachbarInnen, mit denen ich mich gut verstehe, ist schon ganz beachtlich. Das ist das Schöne an einem nicht so grossen Ort: Man lernt sich relativ rasch kennen. Jedenfalls kommt es oft vor, dass ich auf einer Strecke von 200 Metern im Städtchen vier, fünf Bekannte treffe. Da kommt man nicht schnell voran, weil doch mit jedem kurz ein Schwatz abgehalten werden muss.
Die meisten meiner NachbarInnen sind überaus liebenswürdige Menschen. Im Haus nebenan gibts bald Wechsel, weil die junge Frau im Parterre mit Zwillingen schwanger ist. Sie leidet extrem an Übelkeit, den ganzen Tag, die Ärmste. Sie werden dennoch bald in eine grössere Wohnung umziehen. Schade, denn ich mag diese ganze Familie überaus gut. Das Töchterchen ist eines der entzückendsten Kinder, die mir je unter die Augen gekommen sind: aufgeweckt, offen, ein wenig frech, immer mit einem Lachen im Gesicht und einem Funken Schalk in den Augen. Zudem ein bildhübsches Wesen mit grauen Augen und dunklen Locken. Ihre Freundin wird sie vermissen und ich auch.
Gestern war hier Bonfire Night, so was ähnliches wie in der Schweiz der 1. August, und da ging es in der Wohnung unter meiner ziemlich hoch her, mit Palaver und Musik. Ist ja auch ok. Aber dass die lieben Nachbarn ab Mitternacht und bis um 1h15 beschlossen, irgendetwas mit Gehämmer und Gepolter im Badezimmer zu flicken, nehme ich an, fand ich schon ein wenig den Gipfel. Ich habe dann laut um Ruhe gebeten, das hat genützt. (Und heute habe ich halt wieder einmal eine Beschwerde an die Hausverwaltung abgeschickt.) Wieso ich nicht schon längst wieder ausgezogen bin? Weil ich mich sonst hier sehr wohl fühle. Und solche Aussicht geniesse: Zudem ist es hier so ruhig wie nirgends, wo ich bisher gewohnt habe. So komme ich immer wieder dazu, mich sehr gut zu erholen.
Zum Glück wohnt im Moment niemand oben, die/den ich mit meinem Geschrei stören könnte -- die junge Nachbarin mit ihrer Tochter und ihrem unmöglichen Hund sind vor knapp zwei Wochen ausgezogen -- hurrah! Sie haben mir noch keinen Moment lang gefehlt, obschon ich mich nicht unbedingt schlecht mit ihnen verstand, bis zum Tag, als ich mich dagegen wehrte, dass sie ihren Hund in "meinem" Garten rumrennen lässt. Das hat sie ganz schlecht goutiert, doch ich sagte bloss: Du kannst den Garten gerne mitbenutzen, aber dann arbeitest Du auch mit. Bisher habe ich alles alleine gemacht: Gras geschnitten, Unkraut gejätet, Sträucher zurückgestutzt, Stauden, Pflanzen, Blumen gesetzt. Und das macht mir ja auch Spass. Aber wenn ich schon die ganze Arbeit mache, will ich auch bestimmen, wer hier rumfuhrwerkt. Kinder sind ok. Doch Hunde will ich nicht, denn sonst kommen alle von ringsum und verkoten alles. Im Haus nebenan dürfen die Hunde das, aber ich finde es ekelerregend in einem Rasen, auf dem dann Kleinkinder rumkrabbeln und spielen, auch wenn der Kot eingesammelt wird.
Item. Zum Thema Hund könnte ich mich inzwischen stundenlang auslassen, das ist schon fast zu meinem Lieblingsärger geworden. Ich glaube, 50-75% aller Leute, die hier leben, haben einen Hund, gleich ob sie in einem grossen Haus mit Garten leben, wo das ja durchaus ok ist, oder in einer winzigen Wohnung, wie hier, wo ich es eben nicht ok finde, schon nur für die Tiere nicht. Der Hund der Nachbarin oben war völlig gestört -- er hat gejault und geheult wie ein Wolf, weil ihm so langweilig war, stundenlang allein in der Wohnung eingesperrt. Er war ein Findlingshund, sicher mit unschönen frühen Erfahrungen, Trennungstrauma und so, zudem eine Mischung zwischen Labrador und Border Collie, also recht gross und völlig unterfordert, weil er auf keinen Fall auf seine 10-15 Meilen pro Tag kam. Jetzt wohnen sie in einem Häuschen etwas ausserhalb von Oban, in der Nähe der Mutter meiner ex-Nachbarin, wos einen grossen Garten und viel Auslauf hat für das Tier. Ich bin froh für sie; die junge Frau war 8 Jahre lang auf der Warteliste!
Was noch? Ich singe seit zwei Wochen im Oban Bach Choir mit und bin inzwischen auch bereits voll einbezahltes Mitglied. Alles überaus charmante Menschen, freundlich, froh, mich dabei zu haben. Wir proben Elias/Elijah von Mendelssohn, pietistisch-religiös, nicht allzu schwierig zu singen, aber mit ganz passabel dramatischen Teilen und dann wieder so richtig schwelgerisch-pathetischen Chorälen. Eigentlich gar nicht mein Ding, aber es ist einfach schön, mit anderen Menschen zu singen und die Stimmen zusammen zu bringen. Ich hab von Anfang an klar gemacht, dass ich mit der Kirche nichts am Hut habe, aber das ist ok für alle, was ich schön finde.
Im Moment habe ich grad so gäbig zu tun, immer ein wenig aber nicht so, dass mir für nichts anderes mehr Zeit bleibt. Und so bereite ich mich darauf vor, am Sonntag meine Wohnung für ein paar FreundInnen und NachbarInnen zu öffenen, für eine offizielle Hausräuche! Das gibt hoffentlich ein volles Haus einen Nachmittag lang. Ich freue mich schon, muss aber noch tüchtig aufräumen.
Soviel für heute. Auf bald wieder.

Monday, 3 November 2008

Mein "kleines" Brüderchen ist 50!


Guten Tag

Heute hat mein "kleiner" Bruder Geburtstag, den ganz besonderen, der das halbe Jahrhundert markiert. Hier eine Geburtstagsfoto für ihn (vom 8.2.08, etwa dort geht jetzt die Sonne unter hinter der Nordspitze von Kerrera, einer kleinen Insel, die Oban vorgelagert ist).

Happy birthday, R.!