Meine Lieben Alle
Heute möchte ich auf ein aufregendes Projekt hinweisen, das Ende Mai die Türen öffnet:
"Das JugendSolarProjekt (JSP) von Greenpeace ist stolz, sein grösstes Solarenergie-Projekt vorzustellen. In Melchnau BE montierten Lernende aus der ganzen Schweiz während zwei Wochen auf einer Fläche von 1'885 m2 die grösste gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage der Schweiz.
Das Projekt ist ein Wegweiser in die Zukunft der Energieversorgung. Ein Dach dient nicht mehr nur dem Schutz vor dem Wetter, sondern ist zugleich ein Kraftwerk, das weitaus mehr Energie produziert, als das Gebäude selbst benötigt: Die Photovoltaik-Anlage in Melchnau wird den Strombedarf von 65 Haushalten decken.
Eine Studie von Swissolar zeigt, dass allein durch die konsequente Nutzung geeigneter Dachflächen ein Drittel des Schweizer Strombedarfs durch Solarenergie gedeckt werden kann. Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist keine Frage der technischen Umsetzbarkeit. Es mangelt an der politischen Bereitschaft, den Produzenten klimaschädigender Energie die Stirn zu bieten.
Dafür steht Greenpeace mit seinem JugendSolarProjekt. Die Zeit ist reif. Die Technologie steht bereit. Die Schweiz kann sich die Investition in eine nachhaltige Energiewirtschaft leisten. Kämpfen Sie mit uns für eine sonnige Zukunft, indem Sie unsere Arbeit und die Energierevolution unterstützen.
Lernen Sie das JugendSolarProjekt und die PV-Anlage in Melchnau an den Tagen der offenen Tür vom 29. - 30. Mai kennen."
Ein super Projekt, da wird so viel Wissen und Können an junge Menschen vermittelt.
Thursday, 13 May 2010
Tuesday, 11 May 2010
Kunst zum Sattwerden in der Kunsthalle Bern
Meine Lieben alle
Die Kunstvermittlerin der Kunsthalle Bern hat folgende Einladung verschickt, die ich gerne auch hier wiedergebe – viel Vergnügen und "e Guete".
Liebe Kunstinteressierte
[Hier finden Sie] die Information zur neuen Ausstellung Animism in der Kunsthalle Bern.
[Die Agenda enthält] alle Daten der Kunstvermittlung.
Gerne möchte ich Sie auch auf unsere beliebte Mittagsveranstaltung Kunst zum Sattwerden aufmerksam machen. Am 18.5. & 13.07. jeweils von 12.30-13.30 Uhr.
Anmeldung spätestens bis zum Vortag um 17 Uhr unter i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch
[MPJ schreibt: Bitte in der e-Mail-Adresse " AT " durch "@" ersetzen -- dies ist meine Methode, Frau Schweinlins In-Box vor Spam zu schützen.]
Falls Sie Vegetarier sind, so teilen Sie es uns bitte mit, damit wir dementsprechend kochen können.
Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Ines Schweinlin
Ines Schweinlin
Kunstvermittlung
Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern
Tel: +41 (0)31 350 00 40 – i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch
Die Kunstvermittlerin der Kunsthalle Bern hat folgende Einladung verschickt, die ich gerne auch hier wiedergebe – viel Vergnügen und "e Guete".
Liebe Kunstinteressierte
[Hier finden Sie] die Information zur neuen Ausstellung Animism in der Kunsthalle Bern.
[Die Agenda enthält] alle Daten der Kunstvermittlung.
Gerne möchte ich Sie auch auf unsere beliebte Mittagsveranstaltung Kunst zum Sattwerden aufmerksam machen. Am 18.5. & 13.07. jeweils von 12.30-13.30 Uhr.
Anmeldung spätestens bis zum Vortag um 17 Uhr unter i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch
[MPJ schreibt: Bitte in der e-Mail-Adresse " AT " durch "@" ersetzen -- dies ist meine Methode, Frau Schweinlins In-Box vor Spam zu schützen.]
Falls Sie Vegetarier sind, so teilen Sie es uns bitte mit, damit wir dementsprechend kochen können.
Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Ines Schweinlin
Ines Schweinlin
Kunstvermittlung
Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern
Tel: +41 (0)31 350 00 40 – i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch
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Schweiz
Monday, 10 May 2010
Frühling in Oban, 2
Meine Lieben
Heute war wieder einmal strahlendes Wetter, zwar nicht besonders warm, aber immerhin. Hier die zur Zeit blühenden Blumen in meinem Blumenbandeli am Fuss des Hauses – Südseite:
Fangen wir an mit der Überraschung – eine gelbe Mohnblume, die sich selber hier eingerichtet hat:
Die grünen Speerspitzen kommen später – flammend orange blühende Mombretien, auf die ich mich schon freue. Auch das nächste Bild zeigt eine Blume, die wild wächst – echtes Geranium oder grosser Storchenschnabel:
Gefolgt vom Goldlack, den ich letztes Jahr als mickriges Pflänzchen gesetzt habe. Es scheint ihm zu gefallen:
Die Akeleisamen habe ich aus der Schweiz mitgebracht. Nur ganz wenige haben es geschafft, aber dafür ist dieser Stock nun doch ganz ansehnlich:
Schliesslich habe ich dieses Jahr anstelle eines erfrorenen Lavendels diese Pflanze gesetzt. Sie wird hoffentlich länger leben und grösser werden. Immerhin erfreut sie mich schon jetzt mit diesen tropfenden Herzen:
Vom Blatt her scheinen mir die Akelei und das Tränende Herz verwandt zu sein. Stimmts?
Heute war wieder einmal strahlendes Wetter, zwar nicht besonders warm, aber immerhin. Hier die zur Zeit blühenden Blumen in meinem Blumenbandeli am Fuss des Hauses – Südseite:
Fangen wir an mit der Überraschung – eine gelbe Mohnblume, die sich selber hier eingerichtet hat:
Die grünen Speerspitzen kommen später – flammend orange blühende Mombretien, auf die ich mich schon freue. Auch das nächste Bild zeigt eine Blume, die wild wächst – echtes Geranium oder grosser Storchenschnabel:
Gefolgt vom Goldlack, den ich letztes Jahr als mickriges Pflänzchen gesetzt habe. Es scheint ihm zu gefallen:
Die Akeleisamen habe ich aus der Schweiz mitgebracht. Nur ganz wenige haben es geschafft, aber dafür ist dieser Stock nun doch ganz ansehnlich:
Schliesslich habe ich dieses Jahr anstelle eines erfrorenen Lavendels diese Pflanze gesetzt. Sie wird hoffentlich länger leben und grösser werden. Immerhin erfreut sie mich schon jetzt mit diesen tropfenden Herzen:
Vom Blatt her scheinen mir die Akelei und das Tränende Herz verwandt zu sein. Stimmts?
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Wednesday, 5 May 2010
Frühling in Oban
Wilder Kirschbaum in Blüte, Insel Kerrera (sprich KERrera) bei Oban, Argyll - Freitag, 30.4.2010Meine Liebe, mein Lieber
Bei Euch in der Schweiz regnets? Hier kämpft sich die Sonne halbwegs durch die dicken Wolken -- der Himmel ist still, weil der Flugverkehr wieder Mal lahmgelegt ist, Islands Vulkan sei Dank. Wobei hier die Luftruhe nur ganz selten vom Wasserflugzeug oder von einem Rettungsheli "gestört" wird. Das Wasserflugzeug verbindet das Stadtzentrum von Glasgow mit dem Hafen von Oban, unter anderem. Jede Wasserung, jeder Start ist immer noch eine kleine Sensation.
Was ich zur Zeit durchs offene Fenster höre ist das Schlagen eines Amsels, das Rauschen des Baches am Ende des Gartens, irgendeine Maschine wie ein Staubsauger, ab und zu die Stimme eines Kindes, das Schmettern eines Buchfinks, der klagende Schrei einer Möwe oder drei oder fünf, und ganz weit weg etwas Strassenverkehr.
Die Bäume stehen in vielen verschiedenen Tönungen von hellem Grün; hie und da lugt ein hellrosa Kirschbaum neben dunkelgrünen Koniferen hervor. Überall blühen die wilden Kirschbäume.
Noch steigt aus einem Kamin ein feiner Rauch, da die Nächte doch manchmal noch ganz empfindlich kühl sind.
Doch friedlich ists und frühlingshaft, und meine Blümchen florieren – nur schade, dass Fotos (noch) nicht mit Duft verschickt werden können.
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Schottland
Monday, 26 April 2010
Politische Mittel zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung
Sommerakademie in Bern
vom 11.-15. Juli 2010
Konzeptionelle Leitfrage: "Welches sind angemessene politische Mittel vor, während und nach gewaltsam ausgetragenen Konflikten, um diese gewaltfrei und nachhaltig zu bearbeiten?"
Vorträge jeweils 09.00 bis 12.30 Uhr; Nachmittags Workshops.
Für weitere Informationen bitte hier clicken: www.iicp.ch
vom 11.-15. Juli 2010
Konzeptionelle Leitfrage: "Welches sind angemessene politische Mittel vor, während und nach gewaltsam ausgetragenen Konflikten, um diese gewaltfrei und nachhaltig zu bearbeiten?"
Vorträge jeweils 09.00 bis 12.30 Uhr; Nachmittags Workshops.
Für weitere Informationen bitte hier clicken: www.iicp.ch
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Thursday, 25 February 2010
Schnee in Schottland
Der Winter ist zurück gekehrt und Schottland liegt unter einer zuweilen überaus dicken Schneedecke.
An der Ostküste von Aberdeen nordwärts ist es wesentlich dramatischer als hier an der Westküste, doch auch hier sind etliche Strassen geschlossen und wurden viele Abendveranstaltungen heute annulliert, weil die Leute nicht gerne ausfahren -- denn hier haben die wenigsten Autos Winterpneus!
Schlimm, dass auch heute wieder 2 Menschen in einer Lawine in der Nähe von Glen Coe ums Leben gekommen sind.
PS: Schottland erlebt den härtesten Winter seit ca. 1916.
An der Ostküste von Aberdeen nordwärts ist es wesentlich dramatischer als hier an der Westküste, doch auch hier sind etliche Strassen geschlossen und wurden viele Abendveranstaltungen heute annulliert, weil die Leute nicht gerne ausfahren -- denn hier haben die wenigsten Autos Winterpneus!
Schlimm, dass auch heute wieder 2 Menschen in einer Lawine in der Nähe von Glen Coe ums Leben gekommen sind.
PS: Schottland erlebt den härtesten Winter seit ca. 1916.
Friday, 19 February 2010
Guten Tag
Zur Zeit arbeite ich für einen Kindheitsfreund, der sich in der Schweiz als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hat. Seit einem guten Jahr ist er nun in Schanghai und kreiert dort spannende Projekte zum Thema internationales Netzwerken, Telekonferenzen usw.
Und da sind wir denn ins Filosofieren geraten über Schreiben, Lesen, Interpretieren, Übersetzen, besonders von Texten, die nicht von MuttersprachlerInnen verfasst wurden. Missverständnisse lauern an allen Ecken und Enden, denn Kommunikation über Grenzen, seien es soziale, chronologische, geographische... ist immer überaus anspruchsvoll.
Selber muss ich mich immer wieder zügeln, weil ich gerade hier oft zu rasch hineinschiesse und merke, dass mein schnelles Maul meinem Hirn nicht Zeit liess, alle Nuancen auszuloten. Die Menschen hier sind sehr vorsichtig mit allem, was sie sagen. Manchmal zum Verrücktwerden, aber geschichtlich verständlich: Jeder kennt jede, viele sind miteinander verwandt. Wenn da immer gleich hart die Wahrheit gesagt würde, gäbs Mord und Totschlag. Und die Leute haben ein elefantöses Gedächtnis. Wie in der Schweiz werden auch hier Gedächtnisfeiern an mittelalterliche Schlachten und Ungerechtigkeiten "gefeiert" -- da sind die Schotten und die Schweizer einander sehr ähnlich. Überhaupt kommt mir hier immer wieder das Emmental in den Sinn...
Hier ist heute strahlend schön, und eiskalt. Doch das Biecht ist bereits von den besonnten Ästen geschmolzen, und nur noch ab und zu fällt ein Glitzertröpfchen wie ein Diamant zu Boden.
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, nach einer nicht ganz so eisigen Nacht, 16. Februar 2010, 07h23
Es wäre so schön, in diese klare, knirschende Luft hinauszugehen, doch ich habe eine schlimme Lungeninfektion (der Arzt wollte das P-Wort -- pneumonia -- nicht verwenden, aber es fühlt sich an, als hätte mich ein Esel in die linke Brust getreten). Ich werde aber schon wieder gesund. Nehme seit drei Tagen starke Antibiotika und schlafe stundenlang.
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, unter einer Schicht harten Frosts, 17. Februar 2010, 08h18
Und so sitze ich halt zuhause, gehe höchstens ins Tai Chi, was mir sehr gut tut, und verbringe viel Zeit mit Lesen. Zur Zeit eine spannende Geschichte: Nick Thorpe, Eight Men and a Duck. In improbably voyage by reed boat [from Chile] to Easter Island. Sehr unterhaltsam, gut geschrieben. Und dabei träume ich davon, bald wieder einmal mit einem Kajak hier aufs Meer hinaus zu paddeln und die Natur ganz aus der Nähe zu geniessen.
Zur Zeit arbeite ich für einen Kindheitsfreund, der sich in der Schweiz als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hat. Seit einem guten Jahr ist er nun in Schanghai und kreiert dort spannende Projekte zum Thema internationales Netzwerken, Telekonferenzen usw.
Und da sind wir denn ins Filosofieren geraten über Schreiben, Lesen, Interpretieren, Übersetzen, besonders von Texten, die nicht von MuttersprachlerInnen verfasst wurden. Missverständnisse lauern an allen Ecken und Enden, denn Kommunikation über Grenzen, seien es soziale, chronologische, geographische... ist immer überaus anspruchsvoll.
Selber muss ich mich immer wieder zügeln, weil ich gerade hier oft zu rasch hineinschiesse und merke, dass mein schnelles Maul meinem Hirn nicht Zeit liess, alle Nuancen auszuloten. Die Menschen hier sind sehr vorsichtig mit allem, was sie sagen. Manchmal zum Verrücktwerden, aber geschichtlich verständlich: Jeder kennt jede, viele sind miteinander verwandt. Wenn da immer gleich hart die Wahrheit gesagt würde, gäbs Mord und Totschlag. Und die Leute haben ein elefantöses Gedächtnis. Wie in der Schweiz werden auch hier Gedächtnisfeiern an mittelalterliche Schlachten und Ungerechtigkeiten "gefeiert" -- da sind die Schotten und die Schweizer einander sehr ähnlich. Überhaupt kommt mir hier immer wieder das Emmental in den Sinn...
Hier ist heute strahlend schön, und eiskalt. Doch das Biecht ist bereits von den besonnten Ästen geschmolzen, und nur noch ab und zu fällt ein Glitzertröpfchen wie ein Diamant zu Boden.
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, nach einer nicht ganz so eisigen Nacht, 16. Februar 2010, 07h23
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, unter einer Schicht harten Frosts, 17. Februar 2010, 08h18
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