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Thursday, 20 September 2012

Therese Bichsels neuer Roman: Grossfürstin Anna – Flucht vom Zarenhof in die Berner Elfenau

Meine Lieben

Leider etwas zu spät für die eigentliche Buchvernissage bei Stauffacher in Bern (gestern Abend), doch hoffentlich nicht zu spät überhaupt:

Grossfürstin Anna – Flucht vom Zarenhof in die Berner Elfenau

Der jüngste Roman meiner Freundin Therese Bichsel wurde gestern Abend öffentlich lanciert.
In ihrer Romanbiografie schneidet Therese ein spannendes Kapitel in der Berner- und Weltgeschichte an. Hier ihre eigenen Worte (s. Therese Bichsels Website):

Ende August 2012 ist der Roman 'Grossfürstin Anna' erschienen. Vor einiger Zeit steiss ich auf Anna Feodorowna (1781-1860) und war bald fasziniert von dieser Frau, ihren schwierigen Männerbeziehungen und ihrem Kampf um die unehelichen Kinder in einer Zeit des Umbruchs.

Nach viel Recherche- und Schreibarbeit liegt das Schicksal der kleinen deutschen Prinzessin Juliane, die zur russischen Grossfürstin Anna wurde und ihren Geschwistern den Weg in die Königshäuser Europas ebnete, aber selbst ein eher bescheidenes Leben in Bern führte, nun als Romanbiografie vor.


Und hier findet sich eine ausgezeichnete Besprechung von Tina Uhlmann in der BZ – ein schön illustrierter Ausflug in die noch schönere Elfenau, die jetzt dank Therese ein paar Geheimnisse mehr offenbart: Russische Fürstin wirkte Wunder in Bern

Viel Vergnügen bei der Lektüre!


====> Therese Bichsel liest aus ihrem neuen Roman: 

• Mittwoch, 26. September 2012, 20 Uhr: Buchtaufe in Zürich
in der Buchhandlung Zum Bücherparadies, Seefeldstrasse 83 • 044 380 60 70

• Samstag, 13. Oktober 2012, 16 Uhr: Lesung mit Musik und Mobiliarbesichtigung
im Schloss Oberhofen, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Literatur im Schloss"
16.00 - 17.00  im "Salon Anna Feodorowna"
Kurzführungen im Zimmer, das mit Mobiliar und Bildern aus dem Besitz der Grossfürstin Anna Feodorowna eingerichtet ist und an ihre Zeit in der Elfenau erinnert.
Gratis mit Museumseintritt oder mit Eintritt Lesung Therese Bichsel
.

16.00 - 17.00  Lesung mit Therese Bichsel
Therese Bichsel liest aus ihrem soeben erschienenen Roman "Grossfürstin Anna". Die bewegende Frauen-Biografie über das Schicksal der Prinzessin Juline von Sachsen-Coburg (1781 - 1860), die als Anna Feodorowna in die Geschichte einging. Musikalische Begleitung: Marianne Keller, Flöte.
CHF 15.00 inkl. Museumseintritt.


• Freitag, 26. Oktober 2012, 20.15 Uhr: Lesung mit Musik
im Stadtkeller UnterseenBillettvorverkauf eine Woche vor dem Anlass bei
Dropa Drogerie Günther, Bahnhofstr. 25, 3800 Unterseen • 033 826 4040  oder in der
Dropa Filiale Zentrum Interlaken Ost • 033 823 80 30

Wednesday, 6 June 2012

Frühsommerlicher Rückblick

Zurück im "Leben normal" nach zwei langen Autoreisen, liebem Besuch aus der Schweiz und dem Festwochenende für die 86-jährige Königin Elisabeth, die vor über 60 Jahren den Thron bestieg.

Ich fuhr in die Schweiz auf Besuch zu meiner Familie und wurde im Haus meines älteren Bruders wunderbar beherbergt. 
Meine Mutter hat inzwischen drei grosse Operationen hinter sich, erholt sich aber prächtig; zwei Neffen und eine mir nahe stehende junge Dame feierten ihre Geburtstage. Ich traf unzählige FreundInnen, besuchte zwei alte Kundinnen in Zürich, nahm an der GV der Schweizer ÜbersetzerInnen... und an einer Klassenzusammenkunft teil. Es herrschte anfangs die grosse Hitze, was eher mühsam war. Doch genoss ich dann die wunderbare Abkühlung.
Schliesslich fuhr ich quer durch Frankreich von unten rechts bis oben links, mit Zwischenhalt in Chartres und Kanalüberfahrt von Cherbourg nach Portsmouth. 
Auf der Hinfahrt von Schottland nach Dover durfte ich in der Nähe von London die Gastfreundschaft einer alten Freundin geniessen. Auf der Rückreise übernachtete ich in einem überaus netten B&B in Fareham und danach bei meiner Cou-Cousine und ihrem Mann in ihrem eleganten Haus am Rand eines hübschen alten Städtchens in der Nähe von Stafford.
Die Fahrten boten lauter liebevolle Begegnungen und wunderbare Anblicke – einfach herrlich! 

Seit meiner Rückkehr gabs auch noch eine Autofahrt auf die Insel Skye hinaus für das Sommertreffen der Schottischen ÜbersetzerInnen. Auch da: wunderbar warm – sogar schon fast zu heiss zum Schlafen. Wir  schwammen im Meer und in einem Süsswasserseelein am Fuss der berühmten Cuillins, einer schroffen Bergkette, und sahen vom Boot aus sogar die Rückenflosse eines Wals, eine lange Reihe Delphine und jede Menge Seehunde.

Inzwischen ist es wieder kühler. Ich hatte wunderbaren Besuch aus der Schweiz, und die Königin haben wir nun auch gebührend gefeiert. Die unerwartet trockenen, sonnigen Tage seit der Abreise meiner Gäste  nutzte ich zum Herausputzen des Gartens. Zudem entstand gestern endlich einer meiner grossen Vorhänge fürs Wohnzimmer während am Computerbildschirm die Geschehnisse in London liefen.



Jetzt gehts wieder zurück ins "Leben normal". Fotos folgen sobald als möglich.

Thursday, 2 June 2011

Die Energiewende ist machbar! – JugendSolar

Meine Lieben
Heute schicke ich einen Aufruf weiter:

*****

Die Energiewende ist machbar! 

Ganz unter diesem Motto hat Jugendsolar by Greenpeace seit 1998 zusammen mit mehr als 10'000 Jugendlichen rund 180 Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, sozialen Einrichtungen, Bauernhöfen, Firmen- oder Privatgebäuden gebaut.

Diesen Sommer montieren wir auf dem Dach des Ikea-Gebäude in Lyssach eine Photovoltaik-Anlage, welche den Strom für rund 60 Haushalte liefern wird.

Haben Sie Lust, beim Bau der Anlage mit anzupacken?
Für die letzte Bauwoche, von Montag, 4. bis Freitag, 8. Juli, sucht Greenpeace Schweiz junge und jung gebliebene Helferinnen und Helfer! Einzelpersonen, wie auch Familien mit Kindern ab 12 Jahren sind herzlich willkommen. Mehr dazu…

Beim Bau dieser Anlage nicht dabei sein und Jugendsolar trotzdem unterstützen?
Es gibt für Jugendliche, Firmen, LehrerInnen, Vereine oder Hausbesitzer[Innen] zahlreiche Möglichkeiten, sich bei Jugendsolar zu engagieren. Mehr dazu…

Herzliche Grüsse      

Retze Koen
Greenpeace

PS. 100'000 Arbeitsplätze für die Schweiz dank erneuerbaren Energien! Haben Sie die Cleantech-Initiative schon unterschrieben?

*****

Wednesday, 25 May 2011

Eine wunderbare Entdeckung

Meine Lieben

Neulich habe ich im Zusammenhang mit einer Übersetzung eine Website entdeckt, wo mensch ganz wunderbare und auch nachdenklich stimmende Lebensgeschichten lesen kann. Zum Teil sind sie von (kleinen) Fotos begleitet.

Guckt doch mal im Museum für Lebensgeschichten vorbei:
www.museumfuerlebensgeschichten.ch/t3
 
Viel Vergnügen! 

Wednesday, 13 April 2011

So bestreiten Sie kompetent Energiediskussionen

Meine Lieben alle

Was ich am ersten Tag befürchtet hatte, als ich die Bilder der Explosion eines Atomreaktors in Fukushima, Japan, am Fernsehen sah, ist leider inzwischen eingetroffen: eine Atomkatastrophe des schwersten Ausmasses ist dort im Gange. Zehntausende von Menschen mussten und müssen ihre Häuser verlassen, die Landwirtschaft und die Fischerei werden für die nächsten mindestens dreissig Jahre unter den Folgen leiden, und der GAU ist immer noch im Gang – niemand weiss, was noch bevorsteht.

Angesichts dieser Katastrophe – und des ersten Jahrestages der Erdölkatastrophe im Golf von Mexico, der leider auch bloss die Spitze eines unheilvollen Eisbergs ist – müssen wir dringend weg vom Atomstrom und vom Erdöl und hin zu wirklich erneuerbaren Energien, die nicht die ganze Natur auf Generationen hinaus schädigen und unser auch schon aus den Fugen geratenes Klima noch mehr anheizen.

Nun bin ich zum Glück nicht die Einzige, die so denkt, und ich bin sehr froh darüber. Und hier ist etwas ganz Konkretes: Greenpeace organisiert einen Kurs, den ich selber sehr gerne besuchen würde. Leider ist der Weg etwas zu weit dafür, aber vielleicht interessiert sich jemand von Euch dafür:


"Möchten Sie die komplexen Zusammenhänge in der Energiepolitik genauer unter die Lupe nehmen? Lösungsmodelle verstehen und in energiepolitischen Diskussionen souverän auftreten?

Im neuen Kurs von Greenpeace Schweiz «Energy Academy – 100% erneuerbar» zeigen wir Ihnen an 2 Samstagen, 30. April & 7. Mai 2011, Zusammenhänge und Lösungen in der schweizerischen Energiepolitik auf. In kleinen Gruppen entwerfen wir Szenarien für die Zukunft und üben in moderierten «Arenen» Argumente und überzeugendes Auftreten.

Für die Kursleitung konnten wir Rudolf Rechsteiner, alt Nationalrat, Dozent an ETH, Uni Basel & Bern und Aernschd Born, Autor, Musiker und Kommunikator, gewinnen. Sie versprechen ein fundiertes und inspirierendes Kursprogramm."

Tuesday, 22 March 2011

Fotopreis 2011 des Kantons Bern – Vernissage 26 März 2011, 18h, Photoforum PasquArt Biel

Meine Lieben

Eine meiner Kundinnen hat mir ihren Arbeiten Erfolg:

3 Arbeiten aus der Serie "Untitled - A True Story" von Maia Gusberti sind im Rahmen der Ausstellung Fotopreis 2011 des Kantons Bern
im Photoforum Centre PasquArt in Biel zu sehen.
Der Arbeit wurde ein Anerkennungspreis zugesprochen.

Leider wird die Künstlerin selber bei der Vernissage nicht dabei sein können, weil sie derzeit als Artist in Residence in Amman/Jordanien ist. Aber ein Besuch im Centre PasquArt in Biel ist immer eine Reise wert.

Wednesday, 6 October 2010

10.11.2010, Kultur-Casino Bern: Frauen, Frieden und Sicherheit – 10 Jahre UNO-Sicherheitsratsresolution 1325: Chancen & Grenzen

Guten Tag

Soeben flattert hier folgende Einladung herein, die ich gerne hier ganz leicht gekürzt wiedergebe:


Sehr geehrte Damen und Herren

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und das Kompetenzzentrum Friedensförderung (KOFF) – swisspeace führen anlässlich des 10-jährigen Bestehens der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit und zur Lancierung des revidierten Nationalen Aktionsplans zu 1325 eine Veranstaltung durch.

Frauen, Frieden und Sicherheit – 10 Jahre UNO-Sicherheitsratsresolution 1325:
Chancen und Grenzen

10. November 2010, Kultur-Casino Bern 

Wir freuen uns, Sie hiermit offiziell zu dieser Veranstaltung einzuladen.

Detaillierte Angaben zum Anlass finden Sie im Programm auf http://www.eda.admin.ch/unresolution1325
Hier können sie sich ebenfalls on-line anmelden

Wir bitten Sie, die Einladung auch an weitere Interessierte zu senden.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an Bettina Etter: pa4 AT eda.admin.ch

Wir würden uns freuen, Sie am 10. November begrüssen zu dürfen.

Freundliche Grüsse
EDA, VBS, KOFF

Saturday, 25 September 2010

"Look at those beautiful places out there"

Kluges zur Abstimmung über die Reitschule in Bern:



Übrigens, als junge Frau bin ich in den späten 60er Jahren auch regelmässig zwischen Münsingen und Bern gependelt, und im Dachstock war ich etliche Male. Es ist meistens eher laut, aber friedlich. Und das Restaurant Sous le pont ist sehr zu empfehlen: gut, günstig, gemütlich!

Häbet Sorg!

Wednesday, 15 September 2010

Swimming pool von oben, oder Das Einmaleins vom Abzocken

Meine Lieben

Am 26. September 2010 findet in der Schweiz eine wichtige Abstimmung über die Arbeitslosenversicherung statt. Hier eine Kurzlektion zum Thema:



Also, Leute, geht abstimmen.

Tuesday, 31 August 2010

Erinnerung an eine Sommerreise

Meine Lieben

Einige von Euch wissen, dass ich im Juli eine Monsterautofahrt in die Schweiz unternommen habe. Die Woche in Bern und Umgebung hat mir sehr gut getan. Erstens habe ich die lange Autofahrt genossen, trotz etwas Stress, ob ich auf dem Rückweg rechtzeitig in Calais eintreffen würde -- es ist doch eher weit. Aber alles hat bestens geklappt, trotz einmal Verfahren, was dazu führte, dass ich kaum Strassenzoll zahlen musste. So wurde die Reise eine Spur billiger und auch schneller. Doch war der Verkehr überaus dicht und das Vorbeifahren an den riesigen Lastern während ein paar intensiven Regengüssen war wie in der Autowaschanlage, bloss mit heftigem Seitenwind -- interessant! Zum Fotografieren bin ich unterwegs kaum gekommen.

Dann war es natürlich wunderbar, alte FreundInnen und meine Familie wieder mal zu sehen. Ich fühle mich auch beruhigt, was die Gesundheit meiner Mutter betrifft: Sie sah wesentlich besser aus, als ich erwartet hatte. Jetzt fliegen meine Eltern dann schon bald für vier Wochen auf die Kanarischen Inseln, und die Wärme und Sonne dort wird ihnen gut tun.
Auch sonst habe ich es sehr genossen, viele Leute zu sehen. Natürlich wäre das auf die Dauer  kaum auszuhalten, aber so sechs Tage lang war es sehr schön.

Es war auch fein, endlich mal mit meiner alten England-Freundin Maggi in Südengland länger zu plaudern, zu sehen, wie und wo sie wohnt und lebt und arbeitet. Und festzustellen, dass es keine 30 Autominuten westlich von Heathrow wesentlich weniger unangenehm ist, als ich mir das vorgestellt hatte. Leider fliegen die Flieger genau dann über ihr Gärtchen, wenn das Wetter schön und stabil ist und zum Drausseinsein einlädt, aber über Taplow sind die Maschinen schon ziemlich hoch, so dass der Lärm einigermassen erträglich ist. Dort wohnen möchte ich trotzdem nicht, aber ich habe bei Maggi sehr viel besser geschlafen als hier in Oban.

Schlaflose Nächte hier in Oban haben allerdings bald ein Ende, denn Anfang November ziehe ich in ein kleines Haus in Kilmore, ein winziges Dörfchen ca. 10 Autominuten südlich von Oban auf dem Weg nach Kilmelford und Kilmartin. Das Haus liegt an einem Hang am Ende eines Privatsträsschens. Der "utility room", die grosse Wohnküche (mit grossen Fenstern und direktem Ausgang auf die Holzterrasse und in den Garten) und die zwei kleineren Schlafzimmer haben Südsicht; das grössere Schlafzimmer mit eigener Dusche mit WC/Lavabo, das Bad, das Wohn- und Studierzimmer blicken gegen Norden. Anders rum wäre mir eigentlich lieber, aber so bauten sie hier halt in den 60er/70er Jahren. Ungefähr so alt ist das Haus.
Es gehört einer Bekannten aus dem hiesigen Book Club. Sie ist Spitalapothekerin und hat inzwischen in Inverness Arbeit auf ihrem Gebiet gefunden; ihr Mann arbeitet schon seit ein paar Jahren dort. Das Haus hier wollen sie nicht verkaufen; ich werde also wieder Mieterin. Und jetzt bin ich am Suchen eineR MieterIn für meine Wohnung, denn verkaufen will ich im Moment nicht. Haltet mir die Daumen, bitte.

Zum Glück habe ich immer viel zu tun. Morgen Abend singe ich mit drei Freundinnen und einer Amateur-Swing Band ein Lied aus den frühen 60er Jahren (Blame it on the Bossa Nova –
http://www.youtube.com/watch?v=EGePPsXaX8g) -- das wird spassig! Zudem kommt in ca 3 Wochen der alte Tom, der mir vor zwei Jahren bei der Wohnungsrenovation geholfen hat. Er wird meine 7 hässlichen Tannnenholztürrahmen weiss malen, was die ganze Wohnung optisch heller und grösser erscheinen lassen wird. Die Türblätter hat er ja schon vor zwei Jahren weiss gemalt, was schon viel ausgemacht hat.

Tuesday, 11 May 2010

Kunst zum Sattwerden in der Kunsthalle Bern

Meine Lieben alle
Die Kunstvermittlerin der Kunsthalle Bern hat folgende Einladung verschickt, die ich gerne auch hier wiedergebe – viel Vergnügen und "e Guete".


Liebe Kunstinteressierte

[Hier finden Sie] die Information zur neuen Ausstellung Animism in der Kunsthalle Bern.

[Die Agenda enthält] alle Daten der Kunstvermittlung.

Gerne möchte ich Sie auch auf unsere beliebte Mittagsveranstaltung Kunst zum Sattwerden aufmerksam machen. Am 18.5. & 13.07. jeweils von 12.30-13.30 Uhr.
Anmeldung spätestens bis zum Vortag um 17 Uhr unter i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch
[MPJ schreibt: Bitte in der e-Mail-Adresse " AT " durch "@" ersetzen -- dies ist meine Methode, Frau Schweinlins In-Box vor Spam zu schützen.]

Falls Sie Vegetarier sind, so teilen Sie es uns bitte mit, damit wir dementsprechend kochen können.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Ines Schweinlin


Ines Schweinlin
Kunstvermittlung
Kunsthalle Bern
Helvetiaplatz 1
CH-3005 Bern
Tel: +41 (0)31 350 00 40 – i.schweinlin AT kunsthalle-bern.ch

Monday, 26 April 2010

Politische Mittel zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung

Sommerakademie in Bern

vom 11.-15. Juli 2010

Konzeptionelle Leitfrage: "Welches sind angemessene politische Mittel vor, während und nach gewaltsam ausgetragenen Konflikten, um diese gewaltfrei und nachhaltig zu bearbeiten?"

Vorträge jeweils 09.00 bis 12.30 Uhr; Nachmittags Workshops.

Für weitere Informationen bitte hier clicken: www.iicp.ch

Friday, 19 February 2010

Der Soroba-Hoger am Südrand von Oban. Die Sonne färbt die Wölkchen rosa. 16. Februar 2010, 07h23
Guten Tag
Zur Zeit arbeite ich für einen Kindheitsfreund, der sich in der Schweiz als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hat. Seit einem guten Jahr ist er nun in Schanghai und kreiert dort spannende Projekte zum Thema internationales Netzwerken, Telekonferenzen usw.
Und da sind wir denn ins Filosofieren geraten über Schreiben, Lesen, Interpretieren, Übersetzen, besonders von Texten, die nicht von MuttersprachlerInnen verfasst wurden. Missverständnisse lauern an allen Ecken und Enden, denn Kommunikation über Grenzen, seien es soziale, chronologische, geographische... ist immer überaus anspruchsvoll.
Selber muss ich mich immer wieder zügeln, weil ich gerade hier oft zu rasch hineinschiesse und merke, dass mein schnelles Maul meinem Hirn nicht Zeit liess, alle Nuancen auszuloten. Die Menschen hier sind sehr vorsichtig mit allem, was sie sagen. Manchmal zum Verrücktwerden, aber geschichtlich verständlich: Jeder kennt jede, viele sind miteinander verwandt. Wenn da immer gleich hart die Wahrheit gesagt würde, gäbs Mord und Totschlag. Und die Leute haben ein elefantöses Gedächtnis. Wie in der Schweiz werden auch hier Gedächtnisfeiern an mittelalterliche Schlachten und Ungerechtigkeiten "gefeiert" -- da sind die Schotten und die Schweizer einander sehr ähnlich. Überhaupt kommt mir hier immer wieder das Emmental in den Sinn...
Der Soroba-Hoger kurz vor Sonnenaufgang, 16. Februar 2010, 07h22
Hier ist heute strahlend schön, und eiskalt. Doch das Biecht ist bereits von den besonnten Ästen geschmolzen, und nur noch ab und zu fällt ein Glitzertröpfchen wie ein Diamant zu Boden.
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, nach einer nicht ganz so eisigen Nacht, 16. Februar 2010, 07h23
Es wäre so schön, in diese klare, knirschende Luft hinauszugehen, doch ich habe eine schlimme Lungeninfektion (der Arzt wollte das P-Wort -- pneumonia -- nicht verwenden, aber es fühlt sich an, als hätte mich ein Esel in die linke Brust getreten). Ich werde aber schon wieder gesund. Nehme seit drei Tagen starke Antibiotika und schlafe stundenlang.
Unser Gemeinschaftsgarten, Lynnside Community Garden, unter einer Schicht harten Frosts, 17. Februar 2010, 08h18
Und so sitze ich halt zuhause, gehe höchstens ins Tai Chi, was mir sehr gut tut, und verbringe viel Zeit mit Lesen. Zur Zeit eine spannende Geschichte: Nick Thorpe, Eight Men and a Duck. In improbably voyage by reed boat [from Chile] to Easter Island. Sehr unterhaltsam, gut geschrieben. Und dabei träume ich davon, bald wieder einmal mit einem Kajak hier aufs Meer hinaus zu paddeln und die Natur ganz aus der Nähe zu geniessen.
Der Soroba-Hoger kurz vor Sonnenaufgang, 16. Februar 2010, 07:23

Friday, 12 February 2010

Die Schweiz und die Sklaverei, die Schweiz und der Rassismus

Hallo Leute
Heute habe ich einen Link auf eine SF DRS-Sendung erhalten, den ich Euch nicht vorenthalten will. Es geht um das Agassizhorn im Berner Oberland, den Nachbarn des Schreckhorn. Es ist nach Louis Agassiz benannt, der im 19. Jahrhundert zuerst in der Westschweiz lebte und lehrte und sich da einen Namen machte als Glaziologe und Bergforscher. Später übersiedelte er in die USA, wo er auf aus heutiger Sicht hirnrissige Ideen zur Rassenfrage kam und sich ganz einem hässlichen Rassismus verschrieb, der Menschen mit heller Haut automatisch an die Spitze, Menschen mit dunkler Haut aber ebenso automatisch auf die unterste Stufe menschlicher Evolution setzte.
Der Autor Hans Fässler und die schweizerisch-haitianische Künstlerin Sasha Huber wollen eine Umbenennung des Agassizhorns in Rentyhorn, nach einem haitianischen Sklaven. Sie hat in einer Kunstaktion ein Gipfelschild eingeschlagen (das sie danach wieder mit ins Unterland nehmen musste). Sasha Huber macht ein Buch über ihr Rentyhorn-Projekt. Es soll anlässlich einer Vernissage Ende Mai in Helsinki vorgestellt werden, wo das Museum für Gegenwartskunst Kiasma das Werk "Rentyhorn" erworben hat und ab dem 25. März 2010 ausstellt.
Wer sich mit der Idee anfreunden kann, dass kein Schweizer Gipfel als Denkmal für Rassisten hergeben soll, darf hier seinen Namen unter die von Sasha Huber initiierte Petition setzen.

Sunday, 6 December 2009

Kerzen für die Geiseln in Libyen

Guten Tag
amnesty international hat eine Aktion gestartet, um Aufmerksamkeit auf die beiden Schweizer Geiseln in Libyen zu richten:

Solidaritätsaufruf an die Bevölkerung
Schicken Sie eine Kerze nach Libyen

Rachid Hamdani und Max Göldi müssen in die Schweiz zurückkehren können. Die betroffenen Familien und Amnesty International rufen die Bevölkerung auf, in der Adventszeit ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Machen wir deutlich, dass sich in der Schweiz eine starke Bewegung für eine Rückkehr von Rachid Hamdani und Max Göldi formiert.

Zünden Sie eine Kerze an und schicken Sie Rachid Hamdani und Max Göldi eine persönliche Nachricht nach Libyen. Fordern Sie bitte Freunde, Arbeitskolleginnen und Nachbarn per Email, Facebook und Twitter auf, bei der Aktion mitzumachen. Sie können auch auf dem Postweg eine Karte an Rachid Hamdani und Max Göldi nach Tripolis schicken.

Vielen Dank für Ihre Anteilnahme und Unterstützung.

amnesty international Schweiz


Hier gibts ein Video-Interview vom Tages Anzeiger mit Christian Göldi, dem Bruder von Max Göldi, vom 4.12.2009, während der Solidaritätsaktion "Kerze nach Libyen" in Bern:
http://kerzenachlibyen.s3.amazonaws.com/media/tagivideo.html

Ich schäme mich für die Schweiz und ihre enge Sicht der Dinge -- dass der Bau von Minaretten in der Schweiz verboten werden soll, ist eine Schande! Die Schweiz sieht international gar nicht gut aus.

Tuesday, 31 March 2009

Hans Fässlers Räuberhöhlengleichnis

Bild vom Web, 31.3.2009.
Liebe Alle

Gestern habe ich im BBC TV eine Sendung über das Schweizer Bankgeheimnis gesehen. Die Schweiz steht immer weiter im Regen draussen, und es wäre wirklich langsam Zeit, diesen alten Zopf abzuhacken. Das wird zwar einigen nicht gefallen, aber wollen wir wirklich einer der letzten Zufluchtsorte für Blutgeld sein?

Mit grimmigem Vergnügen schicke ich hier eine kleine Geschichte von Hans Fässler weiter -- ich habe ihn schon anderweitig erwähnt. Hans Fässler hat u.v.a. ein kluges Buch über die Verstrickung der Schweizer Industrie in die Sklaverei geschrieben. Ist auch sonst ein kluger Kopf, und ich würde liebend gerne sein Buch ins Englische übersetzen, wenn sich ein Verleger, eine Verlegerin fände...


Hans F. setzt seiner Geschichte folgende Einleitung voran:
"Habe mich von Platon (ca. 370 v.Chr.), Ziegler (1976 fff.) und Dürrenmatt (Rede auf Vaclav Havel, 1990) inspirieren lassen und dem St.Galler Tagblatt unten stehenden Leserbrief geschickt. Euch zur Ergötzung, zum Nachdenken, zur Kritik, zum Weiterverbreiten oder für den elektronischen Papierkorb.
Herzliche Grüsse in wilden Zeiten
Hans Fässler"


"Räuberhöhlengleichnis


"Indianer, Kavallerie, Nazis.... Als bekennender Peer-Steinbrück-Fan und als einer von denen, die seit einem Vierteljahrhundert vor den Gefahren des Finanzplatzes Schweiz warnen, ohne von bürgerlicher Seite je gehört worden zu sein, blase ich gerne auch noch ins metaphorische Feuerchen: Die Schweiz ist durch das Bankgeheimnis und durch das kapitalistische Finanz-Casino zu einer Räuberhöhle geworden, in der sich die Diener, die Sklaven und die Gefangenen der Räuber schon so an das Leben drinnen gewöhnt habe, dass sie sich eines ausserhalb der Höhle [...] gar nicht mehr vorstellen können. Und wenn von draussen Menschenlärm hereindringt, dann werfen sie sich den Räubern ängstlich an die Brust und schwören, mit ihnen zusammen die Höhle bis zum letzten zu verteidigen. Anstatt dass sie die Chance nutzen würden, den Räubern zu entkommen und sich endlich selber zu befreien."


Ich wünsche allen viel Mut zur Freiheit!

Und denkt trotz allem dran, auch mal die Blumen am Wegesrand mit Nase und/oder Auge zu geniessen. Hier eine aus meiner unmittelbaren Nachbarschaft, sozusagen frisch ab Presse (d.h. heute Nachmittag fotografiert). Wer sich da nicht im Tessin wähnt...

Monday, 16 March 2009

Ein Blick zurück: 75 Jahre Skiclub Boltigen

Meine Lieben

Eine meiner Cousinen 2. Grades -- unsere Grossmütter väterlicherseits waren Schwestern -- hat mir den Link zu einem Fotoalbum geschickt, das wunderbare Bilder des 75. Jubiläums des Skiclubs Boltigen enthält. Absolut sehenswert. Die Anachronismen allein sind ein Schmunzelfaktor, aber auch ein paar Fotos von offenbar und hoffentlich schmerz- und folgenlosen Stürzen.

Das Wetter war strahlend und der Schnee perfekt. Also: hier klicken und lachen, schmunzeln, staunen.

Herzlichen Dank, liebe Susanna und Theo (Fotograf)!

Tuesday, 20 January 2009

Toussaint Louverture - Sklaverei und die Schweiz

Guten Tag gleich noch einmal
Am Tag, da Barack Obama der erste dunkelhäutige Präsident der Vereinigten Staaten von (Nord-)Amerika wird, habe ich folgende Einladung erhalten, die ich hier gerne einem weiteren Kreis vorstelle. Die Schweiz hat ein düsteres Kapitel in ihrer Geschichte: zahlreiche Industrielle waren überaus aktiv im Sklavenhandel und haben sich dabei die Finger schmutzig gemacht/eine goldene Nase verdient.
Hier bietet sich die Gelegenheit, ein wenig mehr darüber zu erfahren:


Pèlerinage Toussaint Louverture: Edition 2009

Gemeinsame Fahrt zur Todeszelle von Toussaint Louverture: 2009
"Pilgrimage" to Toussaint Louverture's Death Cell: Edition 2009

Liebe Freunde / Chers camarades / Dear friends

Comme chaque année, des gens du monde entier et particulièrement d'origine haïtienne vont se rendre au Fort de Joux situé dans le Département Haut Doubs pour honorer Toussaint Louverture la journée de sa mort.

Wie jedes Jahr werden sich Menschen aus der ganzen Welt und vor allem solche haitianischer Abstammung auf das Fort de Joux im Département Haut Doubs begeben, um Toussaint Louverture an seinem Todestag zu ehren.

Like every year, people from all over the world, but above all of Haitian origin, will travel to the Fort de Joux situated in the Haut Doubs Département in order to honour Toussaint Louverture on the day of his death.



Dabei wird auch eine Gruppe aus der Schweiz sein, welche am Montag, 6. April 2009 via Zürich-Neuenburg nach Pontarlier reist, dort übernachtet und am 7. April an den Feierlichkeiten auf dem Fort und im Bürgermeisteramt von Pontarlier teilnimmt. Möchtest du dabeisein? Dann schick [einen Kommentar an diesen Blog! Er wird an mich weitergeleitet, aber nicht veröffentlicht.] Ich werde dann die Details mitteilen.

Il y'aura aussi une délégation suisse, qui via Zurich-Neuchâtel se rendra à Pontarlier le lundi, 6 avril 2009,
y passera la nuit et participera aux cérémonies le 7 avril au Fort et dans la Mairie de Pontarlier. Aimerais-tu y participer? Dans ce cas, envoie-moi un [commentaire à ce site! Le commentaire sera suivi à moi sans être publié ici.] Je vais alors communiquer les détails.

There will also be a group from Switzerland, which will travel to Pontarlier via Zurich-Neuchâtel on Monday, 6th April, will spend the night there and will participate in the ceremonies on the Fort and in the Town Hall of Pontarlier. Would you like to participate?
Let me know by sending [a comment to this site; it will be forwarded to me but will not be published here]! I will then inform you on the details.

Cordialement / Herzlich / Best wishes
Hans Fässler*)


*) Hans Fässler ist der Autor des Buches Reise in Schwarz/Weiss

Wednesday, 26 March 2008

Friedenmarsch in Bern, 24.3.08

Meine Liebe, mein Lieber
Zwar bin ich am Organisieren wie verrückt, weil ich demnächst nach Schottland auswandere, aber die Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch wollte ich mir nicht nehmen lassen, trotz Kälte und Wind und Schnee. Die Sonne haben wir aber auch gesehen!
Der Friede scheint zu schwächeln...Doch mit etwas Hilfe und gutem Willen könnte es doch noch klappen mit einer friedlicheren, menschenfreundlicheren Welt:Bunt ist es sogar, wenn die Sonne nicht so scheint.
Eine kleine, aber wichtige Organisation, die vor Ort Raum für Frieden schafft: pbi - peace brigades international. Mehr darüber unter http://www.peacebrigades.ch
Eine blaue Friedensfahne vor dem glänzenden Bundeshaus -- dort könnte man sich noch mehr wehren gegen die Missachtung der Menschenrechte auf der ganzen Welt, z.B. in Palästina/Israel, Darfur, Tibet, China, Kolumbien, auf Guantánamo, aber auch gleich hier vor unserer Haustür.
Auf bald wieder!